Willkommen auf meiner Wildtier-Foto-Seite

 
 
Ich bin Michael Hillmann, geboren in Wilhelmshaven und auch hier groß geworden - und ich bin bis heute meiner Heimatstadt treu. Meine Leidenschaften sind die Natur an unserer Nordseeküste und das Fotografieren.


   
Schon in jungen Jahren hatte ich mich für die Fotografie interessiert. Waren es in den 1960er Jahren noch Familienfeiern, die ich mit der Agfa-Foto-Box festhielt, so sind es heute Wildtier die mich reizen. Natürlich hat sich auch das Equipment über die Jahre immer wieder geändert und verbessert.  



[Graureiher]




   



[Rotschenkel]

  Meine bevorzugten Exkursionsgebiete sind die Küstenstreifen und das angrenzende Deich-Hinterland, direkt vor meiner Haustür – also direkt am UNESCO-Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer. Von Vögeln, vor dem im Sonnenlicht spiegelnden Watt und der Insektenvielfalt in den unterschiedlichen Fassetten der Salzwiesen, über die versteckten Wattbewohner, bis hin zu Robben und Schweinswalen gibt es unendlich viele Motive hier. Man muss sie nur sehen . . . um sie zu fotografieren.


   



[Brandgänse im Abendrot]

 



[Großer Brachvogel]



   



[Schweinswal]

 



[Seehund]




   



[junger Falke]

  Dafür beobachte und recherchiere ich manchmal über mehrere Tage und wertet die gesammelten Informationen aus, um die Tiere und ihre Lebensweise kennen zu lernen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit nahe an sie heran zu kommen erheblich. Nicht selten warte ich dann aber trotzdem noch Stunden, bevor ich für die gewünschte Aufnahme auf den Auslöser drücken kann oder muss erfolglos abbrechen.


   



[Goldregenpfeifer]

 



[Flussseeschwalbe]




   
Ein immer wieder emotionales Erlebnis ist für mich das Fotografieren unserer heimischen Meeressäuger, Schweinswale und Seehunde.

Schweinswale vom Ufer aus zu fotografieren hat schon etwas Besonderes. Sie folgen ihrer Nahrung. Daher schaue ich bei jeden Strandgang in die Eimer der Angler an den Molen. Fangen sie viele kleine Fische weiß ich, dass die Schweinswale jetzt vermutlich küstennah jagen. Ich habe mir den Verlauf der Priele gemerkt, denn häufig ziehen die Schweinswale bei aufgelaufendem Wasser genau dort entlang. Und dann heißt es: Augen auf, warten, scannen, jede einzelne Anomalie der Wasseroberfläche intensiv verfolgen, bis endlich die erste Finne auftaucht . . . und dann geht´s los.
 



[Schweinswal]



   



[Schweinswal]

 



[Schweinswal]




   



[Seehund]

  Seehunde zeichnen sich schon allein durch ihr Erscheinungsbild als Sympathieträger aus. Mit dem rundlichen Kopf und den großen, dunklen Kulleraugen passen sie absolut ins Kindchen-Schema und sprechen unweigerlich den Schutzinstinkt in uns Menschen an. Darüber darf man nicht vergessen, dass Seehunde mit zu den größten Raubtieren bei uns in Deutschland zählen – also, auch wenn sich ein Seehund am Strand räkelt, immer gebührenden Abstand halten. Mit „Geduld & Spucke“ und etwas Glück kommen die Seehunde auch im Wasser gelegentlich sehr nah an den ruhigen Fotografen heran.


   



[Seehund]

 



[Seehund]




   
Aber ich habe auch Interesse an den kleinen Lebewesen im Watt. Unter zur Hilfenahme von Gezeitenkalender und Wettervorhersage wird geplant und dann geht es bei ablaufendem Wasser am Spülsaum entlang, immer den Wattboden beobachtend, auf der Suche nach Seesternen, Krabben, Schnecken, Einsiedlerkrebsen, Seeanemonen, Bäumchenröhrenwürmer usw.  



[Anemone]



   



[Bäumchenröhrenwurm]

 



[Schwertmuschel]



   



[Anemone]

 



[Bäumchenröhrenwurm]



   



[Seestern]

 



[Strandkrabbe]




   



[Lachmöwen vor dem Leuchtturm Arngast]

  Ich möchte mit meinen Fotos aufzuzeigen, wie wunderbar vielfältig und einzigartig das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer mit seiner artenreichen Tier- und Pflanzenwelt ist und so für den Schutz dieses Gebietes werben.



   



   

Der verantwortungsvolle Wildtierfotograf

  • hält sich an die erlassenen Regeln und Vorschriften.

  • achtet darauf, die Wildtiere durch seine Anwesenheit und durch sein Wirken nicht zu stören.

  • verhält sich gegenüber den Tieren stets respektvoll.

  • verändert nichts in der Natur.

  • meldet festgestellte Abweichungen oder Auffälligkeiten, kranke oder verletzte Tier usw. umgehend bei den zuständigen Stellen.
 



[Graureiher im Watt]



   
 
  PS: Als direkten Bezug zu meinem Hobbie Wildtier-Fotografie bin ich seit vielen Jahren als „Freiwilliger in Parks“ tätig. 2016 habe ich die autark agierende Arbeitsgruppe JadeWale gegründet.

Die JadeWale sind ehrenamtliche Unterstützer der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer. Weitere Informationen sind unter
www.jadewale.de zu finden.